Klimaschutz

Ich möchte dieses Thema als Umwelt- und Klimaschutz bezeichnen und es ist komplex. Karlsruhe als Stadt hat hierfür ja bereits einen Maßnahmenkatalog im Klimaschutzkonzept 2030 ausgearbeitet und hat sich so auf einen guten Weg gemacht. Wichtig wäre hierbei ein Monitoring, um die Maßnahmen konsequent zu verfolgen.

  • Im Bereich Gebäudesanierung kann man noch mehr Potential ausschöpfen, wenn man über die Begrünung von Dächern und Fassaden nachdenkt.
  • Die Tierschutzorganisationen in Karlsruhe leisten einen hervorragenden Beitrag und benötigen mehr finanzielle Unterstützung, denn sie leisten diese Arbeit ehrenamtlich und übernehmen hierbei für die Kommune eine große Aufgabe.

Das durch die EU-Kommission und dem EU-Parlament verabschiedete „Green Deal“-Programm fördert und fordert den ökologischen Umbau der Gesellschaft. Für diesen ökologischen Umbau müssen in Baden-Württemberg zukunftsorientierte Produktionsverfahren entstehen. Die Unternehmen benötigen

  • Risikokapital für innovative Ideen und den
  • Abbau von Zugangshürden für Förder- und Forschungsgelder auf allen Ebenen.

Nur die Bereitschaft, hier zu investieren, ist eine Grundlage für eine attraktive Standortsicherheit. 

Energiegewinnung in der Zukunft  

Wir FW stehen zu dem Pariser Klimaabkommen. Deshalb müssen wir Klimaneutralität bis 2050 erreichen. Wir brauchen eine stabile, kosten-günstige und nachhaltige Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen. Wir brauchen dazu eine dezentrale Energiegewinnung, gleichzeitig aber auch eine verlässliche und effiziente Versorgung innerhalb des europäischen Energiemarktes.

  • Nutzung von „Grünem Wasserstoff“ / Power-To-X

Gerade in Karlsruhe als KIT-Standort wird hierzu geforscht und das Start-up-Unternehmen INERATEC plant 2022 eine industrielle Pionieranlage zur Produktion nachhaltiger synthetischer Kraftstoffe in Betrieb zu nehmen.

Aus bis zu 10.000 Tonnen biogenem CO2 und erneuerbarem Strom sollen jährlich bis zu 3.500 Tonnen oder 4,6 Millionen Liter INERATEC e-Fuels produziert werden. Die Pionieranlage wird die größte aus dem Hause INERATEC sein und als Wegbereiter für weitere weltweite Power-to-Liquid Projekte von INERATEC dienen.

Und bei der Firma MIRO in Karlsruhe wurde Demonstrationsanlage eingerichtet.

Es gilt, diese Forschung zu unterstützen!

  • Ebenso bedarf es eines zügigen Ausbau von regenerativen Energien und
  • dezentrale Blockheizkraftwerke (Gas oder Methan)
  • Kohleausstieg – ja
  • Veraltete Atomkraftwerke abschalten und kein Import von Atomstrom aus dem Ausland
  • den Photovoltaiksektor (PVA) verstärken und ausbauen