Wohnen

Grundsätzlich muss der Wohnungsbau stärker in die Hand der Kommune, dann die Möglichkeit hat, entsprechende Programme und Projekte zu entwickeln. In Karlsruhe werden die Programme umgesetzt:

  • Förderung von Sozialwohnungsbau – Das muss ausgebaut werden.
  • Unterstützung von Vermietern, die an Menschen und Familien vermieten, die sonst auf dem Wohnungsmarkt wenig Chancen haben.

Interessant ist das Vorgehen von Freiburg, die dazu ein extra Referat für bezahlbares Wohnen geschaffen haben. Hier gibt es Initiativen wie z.B.

  • „Gemeinsam bauen“ – Genossenschaften für gemeinschaftliches Bauen und Finanzieren – oder
  • ein Leerstandskataster

Um diesen bezahlbaren Wohnraum zu etablieren, so Freiburg, eine Vielzahl unterschiedlicher Maßnahmen, Konzepte und Strategien in den Themenfeldern

  • Realisierung von Neubauten dauern in Karlsruhe recht lang, hier müssten die Verfahren beschleunigt werden.
  • Das Thema Nachverdichtung muss allerdings mit Augenmaß und einem sozialverträglichen Höhenentwicklungskonzept erfolgen, denn wichtig es ist, Grünflächen und Frischluftschneisen in der Stadt zu erhalten oder sogar auszubauen.
  • Eine Stadt ist nicht unendlich ausbaubar. Überlegungen sind, das Umland um die Stadt attraktiver zu machen durch eine Verkehrsinfrastruktur mit guter Anbindung an die Stadt und mit attraktiver Infrastruktur im Ort (KiTa, Schule, Einkaufsmöglichkeiten, gesundheitliche Versorgung usw.)